Berufsunfähigkeitsversicherung mit Behinderung

Menschen mit Behinderung haben es ungleich schwerer, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Dabei stehen die Chancen sehr schlecht einen Versicherungsschutz zu erhalten. Liegt eine Schwerbehinderung in Höhe von mindestens 50 Prozent vor gibt es ohnehin nur wenige Versicherungen, die schwer behinderte Personen abschließen können. Eine Alternative bildet die Dread Disease Versicherung, in der die Aufnahme zumindest wahrscheinlicher ist.

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Menschen mit Schwerbehinderung von mindestens 50 Prozent (GdB)

Ob Sehbehinderung, Gehbehinderung oder Diabetes – eine Schwerbehinderung kann zahlreichen Gründe haben. Die Aufnahme in einer Personenversicherung wie die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Lebensversicherung, die private Krankenversicherung und mehr ist fast unmöglich. Mit einer Dread-Disease-Versicherung erhöhen sich zumindest die Chancen für Menschen mit Behinderung. Der Abschluss einer privaten Rente bei einer Berufsunfähigkeit ist nicht unmöglich. Erfahren Sie hier mehr zum Thema welche Versicherer wie viel Sterne erzielen können und was bei der Bu beachtet werden sollte.

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Berufsunfähigkeitsversicherung mit Behinderung

Sozialgesetzbuch (SGB IX) laut https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/2.html

„Neuntes Buch
Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 18.4.2019 I 473

§ 2 SGB IX Begriffsbestimmungen
(1) Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können. Eine Beeinträchtigung nach Satz 1 liegt vor, wenn der Körper- und Gesundheitszustand von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht. Menschen sind von Behinderung bedroht, wenn eine Beeinträchtigung nach Satz 1 zu erwarten ist.
(2) Menschen sind im Sinne des Teils 3 schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt und sie ihren Wohnsitz, ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder ihre Beschäftigung auf einem Arbeitsplatz im Sinne des § 156 rechtmäßig im Geltungsbereich dieses Gesetzbuches haben.
(3) Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden sollen Menschen mit Behinderungen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens 30, bei denen die übrigen Voraussetzungen des Absatzes 2 vorliegen, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz im Sinne des § 156 nicht erlangen oder nicht behalten können (gleichgestellte behinderte Menschen).“

Die Anlage zu § 2 Vers-MedV ist laut https://www.vdk.de/ov-schopfheim/ID139838 wie folgt gegliedert:

Der Sozialverband VdK – Ortsverband Schopfheim informiert über die GdS Tabelle:

„Teil A: Allgemeine Grundsätze

Teil B: GdS-Tabelle
Anmerkung des unten aufgeführten Verfassers: Der Grad der Schädigung (GdS) ist identisch mit dem Grad der Behinderung (GdB).
1. Allgemeine Hinweise zur GdS-Tabelle
2. Kopf und Gesicht (mit weiteren Untergliederungen, auch bei den nachfolgenden Punkten)
3. Nervensystem und Psyche
4. Sehorgan
5. Hör- und Gleichgewichtsorgan
6. Nase
7. Mundhöhle, Rachenraum oder obere Luftwege
8. Brustkorb, tiefere Atemwege und Lunge
9. Herz und Kreislauf
10. Verdauungsorgane
11. Brüche (Hernien)
12. Harnorgane
13. Männliche Geschlechtsorgane
14. Weibliche Geschlechtsorgane
15. Stoffwechsel, innere Sekretion
16. Blut, blutbildende Organe, Immunsystem
17. Haut
18. Haltungs- und Bewegungsorgane, rheumatische Krankheiten
Den GdB finden Sie unter dem Link Anlage zu § 2 VersMedV

Teil C: Begutachtung im sozialen Entschädigungsrecht

Teil D: Merkzeichen
G = Erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit
B = Berechtigung der Mitnahme einer Begleitperson
aG = Außergewöhnliche Gehbehinderung
GI = Gehörlosigkeit

Weitere Merkzeichen, die nicht in der „Anlage zu § 2 VersMedV“ aufgeführt werden, sind:
H = Hilflosigkeit
Bl = Blindheit
RF = Ermäßigung von der Rundfunkbeitragspflicht “

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